Abschlusswege
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- Abschlusswege
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- Fernhochschulen
Abschlusswege
Alternative ways of doing abitur or high school leaving certificate and getting into university or technical colleges.
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Freistaat Bayern
In Bayern kann man das Externenabitur wohl schon ab 16 machen.
Land Hessen
Fernschulen
"Bildung verleiht Flügel" lautet das Motto der Flex-Fernschule in Oberrimsingen bei Breisach am Rhein (Baden-Württemberg). Dieses Bildungswerk bietet Schüler/-innen aus dem In- und Ausland umfassende Materialien und fachlich kompetente Begleitung zum Hauptschulabschluss und zum Realschulabschluss an. Unterschieden wird zwischen dem regelmäßig und kontinuierlich begleiteten Flex Classic-Programm und dem weitgehend selbst zu erarbeitenden Flex Coach-Programm.
"Fernunterricht auf der Primarstufe"
ILS - Deutschlands größte Fernschule
"Mit zielgerichteten Studienunterlagen und in enger Zusammenarbeit mit der Schulbehörde bereiten wir Sie auf Ihren staatlichen Schulabschluss vor. Über 200 pädagogische Mitarbeiter und Studienleiter setzen alles daran, Ihnen das Lernen zu erleichtern und Sie an Ihr Ziel zu bringen. Das Ergebnis: überdurchschnittlich hohe Bestehensquoten in den Prüfungen!"
" Die web-individualschule ermöglicht Kindern und Jugendlichen die Reintegration in das staatliche Bildungs- und Ausbildungssystem. Darüber hinaus ermöglicht die web-individualschule durch die Kooperation mit Bildungsträgern den Schülern und Schülerinnen einen Haupt- bzw. Realschulabschluss."
Studieren ohne Abitur
Der dritte Bildungsweg
„Beruflich Qualifizierten wird nach dreijähriger Berufstätigkeit der fachgebundene Hochschulzugang eröffnet, Meistern, Technikern und Fachwirten der allgemeine Hochschulzugang ermöglicht. Jeder soll die Chance zum Aufstieg durch Bildung haben.“ Das beschlossen die Ministerpräsidenten und die Kanzlerin auf dem Bildungsgipfel am 22. Oktober in Dresden.
Die wenigsten schaffen es…
Wie sieht die Wirklichkeit aus? Welche Möglichkeiten hat man heute schon, ohne Abitur, aber mit einem Berufsabschluss zu studieren? Prinzipiell gibt es diese Möglichkeit in allen Bundesländern, doch sie wird kaum genutzt. Bundesweit sind es gerade mal ein Prozent der Studierenden, die über den sogenannten „dritten Bildungsweg“, also Studium mit Beruf, an die Hochschulen kommen. Über den „zweiten Bildungsweg“, das heißt, mit Abitur oder Fachhochschulreife, die jemand am Abendgymnasium oder an einem Kolleg, nicht zu verwechseln mit Berufskollegs, erworben hat, sind es auch nicht viel mehr: 2,2 Prozent.
In Nordrhein-Westfalen gibt es zwei Zugangsmöglichkeiten ohne Abitur:
Meister haben es leichter
Wer eine bestimmte berufliche Vorbildung hat, kann ohne weitere Prüfung an einer Fachhochschule studieren, aber nicht an einer Universität. Diese Möglichkeit besteht zum Beispiel für Meisterinnen und Meister, Fachwirte, Fachkaufleute und Pflegekräfte. Jede Fachhochschule entscheidet selbst, welcher berufliche Hintergrund für welchen Studiengang erforderlich ist.
In einem Beratungsgespräch in der Fachhochschule der Wahl soll geklärt werden, ob der Bewerber in den Grundlagenfächern noch etwas nachzuholen hat. Im Idealfall bietet die Hochschule auch Hilfen an, wie er oder sie sich auf das Studium vorbereiten kann.
Jede Fachhochschule entscheidet selbst, welcher Berufsabschluss für welche Studiengänge geeignet ist. Für diese Bewerber werden jeweils drei Prozent der Studienplätze reserviert. Das heißt, diese Studenten nehmen nicht am allgemeinen Verteilungsverfahren nach der Abiturdurchschnittsnote , dem sogenannten Numerus-Clausus-Verfahren teil. Wenn die Zahl der Anwärter nicht größer ist als die der Studienplätze, und das ist zumindest bei den Ingenieurwissenschaften weitgehend der Fall, dann bekommen alle ihren Studienplatz. Sind es zu viele Bewerber, dann werden die Kandidaten zu Auswahlgesprächen eingeladen, an deren Ende dann eine Professorenkommission darüber entscheidet, wer die Plätze besetzen darf.
Bisher wird dieser Weg noch so wenig genutzt, dass die Chancen für alle Bewerber gut stehen. Bewerben muss man sich bei seiner Wunsch-Fachhochschule bis zum 15. Juli für das folgende Wintersemester und bis zum 15. Januar für das nächste Sommersemester.
Meisterstudium
Immer mehr Bundesländer öffnen ihre Hochschulen für Personen mit abgeschlossener Meisterprüfung. Zumeist gelten die nachfolgenden Regelungen auch für Techniker/innen und Fachwirte/Fachwirtinnen. Meister/innen werden entweder direkt zum Studium an allen Hochschulen zugelassen (Hessen, Niedersachsen) bzw. zum Studium an einer Fachhochschule (Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt); zum Teil ist vorher noch ein Beratungsgespräch zu absolvieren (Hamburg). In Bayern und Thüringen können Meister/innen über ein Probestudium Zugang zur Hochschule erhalten.
In all den genannten Fällen genügt eine bestandene Meisterprüfung zur Aufnahme eines der Vorbildung entsprechenden Studiengangs. Es hat sich deshalb dafür der Begriff Meisterstudium eingebürgert. Daneben werden in einigen Bundesländern neben einer bestandenen Meisterprüfung noch andere Voraussetzungen – in der Regel abgeschlossene Berufsausbildung und mehrjährige Berufstätigkeit – verlangt (Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Bremen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein).
Zugangsprüfung für Berufstätige
Der zweite Weg zum Studium ohne Abitur führt über eine Zugangsprüfung. Wer eine solche Prüfung ablegen will, muss mindestens 22 Jahre alt sein, eine abgeschlossene Berufsausbildung haben und mindestens drei Jahre berufstätig gewesen sein. Die Führung eines Haushalts mit mindestens einem Kind oder einer pflegebedürftigen Person wird der Berufstätigkeit gleichgestellt. Um eine Zugangsprüfung bewirbt man sich direkt bei der Hochschule.
Die lädt einen dann auch erst einmal zu einer Pflicht-Beratung ein. Die Prüfung selbst wird von den Hochschulen unterschiedlich angelegt. An der Universität zu Köln besteht sie aus drei vierstündigen Klausuren und einer mündlichen Prüfung. Eine Klausur prüft allgemeine politische, historische und kulturelle Kenntnisse, die anderen Englisch und Mathematik. Die mündliche Prüfung bezieht sich auf das gewählte Studienfach.
An der Fachhochschule Köln werden zwei einstündige fachbezogene Klausuren geschrieben und ein Aufsatz zu einem allgemeinen Thema. Am Ende bekommt man eine Note, mit einer Zehntelstelle hinterm Komma. Diese Note ist gleichwertig zu einer Abitur-Durchschnittsnote, das heißt – mit ihr nimmt man dann am normalen Verteilungsverfahren nach der Abiturdurchschnittsnote teil.
Die wenigsten schaffen das „Ersatz-Abitur“
Die Prüfung ist praktisch ein Ersatz fürs Abitur – und entsprechend schwer. In Köln wurde den Bewerbern als Hilfestellung angeboten, sich doch auf dem Bildungsserver des Landes über die Anforderungen fürs Abitur zu informieren. Dennoch gilt die Prüfung nur an der Universität, an der sie abgelegt wurde, und bezogen auf das gewünschte Studienfach. Im Laufe des Studiums kann man dann auch an andere Hochschulen wechseln.
Während der Weg über die „Meister-Quote“ recht Erfolg versprechend ist, sind die Durchfall-Quoten bei der Zugangsprüfung dramatisch hoch. Da wird von Berufstätigen praktisch verlangt, im Alleingang die Abitur-Anforderungen zu erreichen, und vermutlich noch mehr, nämlich die Standards, die sich Professoren als Abitur-Anforderungen wünschen.
Die Hochschulen selbst bieten keine Kurse an, um Studienbewerber auf diese Prüfungen vorzubereiten.
Tipps für Studierwillige:
- der Weg über die „Meisterquote“ ist der erfolgreichere.
- man sollte möglichst rasch nach dem Ende der Ausbildung oder den drei Jahren Berufserfahrung an die Hochschule gehen. Dann hat man es noch nicht so schwer, sich an das Lernen zu gewöhnen.
- Gemeinsam lernt es sich besser. Wer schon über 30 ist wird es schwerer haben, Anschluss an Lerngruppen zu finden
- Man sollte sich vor der Bewerbung mal eine Hochschule von innen ansehen, mal in eine Vorlesung gehen, vielleicht auch mit Studenten und Hochschullehrern sprechen, um einen Eindruck davon zu gewinnen, was einen erwartet.
- Grundsätzlich ist es leichter für Berufstätige, an eine Fachhochschule zu gehen als an eine Universität. An den Fachhochschulen sind Berufserfahrungen nützlich. Dort scheint man auch eher an Studierenden mit Berufserfahrung interessiert zu sein
Literatur:
Die Fachhochschule Köln hat zwei Broschüren zum Thema herausgegeben.
„Lebenslanges Lernen“ – beruflich qualifizierte Bewerberinnen und Bewerber,
und
Zugangsprüfung, Informationen und Bewerbungsantrag.
Zu beziehen über die Studienberatung der FH Köln, Claudiusstraße 1,
50678 Köln
Links:
Über die Website des „Netzwerks Wege ins Studium“ kommt man an eine Informationsbroschüre:
http://p5132.typo3server.info/studieren_ohne_abi.html
Die Kultusministerkonferenz hat die Zulassungsbedingzungen für alle Bundesländer zusammengestellt:
http://www.kmk.org/hschule/Synopse2006.pdf
Auf der Website des Innovationsministeriums NRW findet man die Verordnungen für das Meisterstudium und das Studium für beruflich Qualifizierte mit Zulassungsprüfung:
http://www.innovation.nrw.de/studieren_in_nrw/oberstufe/zulassungsvoraussetzungen/index.php
Zulassungsordnungen:
der Ruhr-Uni Bochum:
http://www.ruhr-uni-bochum.de/zsb/ohneabi.htm
Uni Duisburg-Essen:
http://www.uni-duisburg-essen.de/imperia/md/content/abz/studieren_ohne_hzb.pdf
Uni Köln:
http://verwaltung.uni-koeln.de/abteilung21/content/bewerber/wer_kann_studieren/studium_mit_beruf/index_ger.html
FH Köln
http://www.fh-koeln-studieninfos.de/e112/e662/index_ger.html
Universitäten
Each of the 16 regions pages list their tertiary learning institutes in alphabetical order.
The structure is there but the contact details are still coming - it is a large project.



